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 Aŭtoro   Mesaĝoj 
Fenris_kcf
Loĝlando: Germanujo
Mesaĝoj: 240


2012-08-10 8:54:22 Respondi / Raporti rubmesaĝon
mschmitt skribis:
darkweasel skribis:
zweitens bedeutet "Open Source" ja auch freie Modifikation - sollte man angesichts des Fundamento eher nicht machen. ;)
Du kannst Esperanto genau so frei modifizieren wie den Linuxkernel und musst genauso durch die Instanzen um Modifikationen in den Mainstream zu bringen, wie bei Linux. Nur, dass die vielleicht (ich spreche da aber anders als bei Linux nicht aus längerer Erfahrung) bei Esperanto schwerfälliger sind. Dank des Public-Domain-Charakters kannst du aber Esperanto jederzeit, wie man im Open-Source-Jargon sagt, forken, um daraus Deine eigene Plansprache zu bauen.
Wieso sollte das mit einer Nationalsprache nicht gehen?

Ij kan dox awx aynen Doytc-Fork mit fonēticerer Rejtcraybuq maxen, ōder nijt?.

Oder hat irgendeine Institution/Person das Urheberrecht für die Deutsche, Englisch, Französische, etc. Sprache?
 
mschmitt
Loĝlando: Germanujo
Mesaĝoj: 88


2012-08-10 9:01:00 Respondi / Raporti rubmesaĝon
Fenris_kcf skribis:
Wieso sollte das mit einer Nationalsprache nicht gehen?
Das mit den Nationalsprachen war meiner Auffassung nach ein reines Ablenkungsmanöver dieses Lingustikbloggers. Es ging aber auch dort in erster Linie um die Frage, ob der Vergleich von Esperanto zu Open Source und/oder Linux zulässig ist. Was ich ja bekanntlich so sehe. :-)
 
darkweasel
Loĝlando: Aŭstrujo
Mesaĝoj: 6577


2012-08-10 9:51:15 Respondi / Raporti rubmesaĝon
mschmitt skribis:
darkweasel skribis:
zweitens bedeutet "Open Source" ja auch freie Modifikation - sollte man angesichts des Fundamento eher nicht machen. ;)
Du kannst Esperanto genau so frei modifizieren wie den Linuxkernel und musst genauso durch die Instanzen um Modifikationen in den Mainstream zu bringen, wie bei Linux. Nur, dass die vielleicht (ich spreche da aber anders als bei Linux nicht aus längerer Erfahrung) bei Esperanto schwerfälliger sind. Dank des Public-Domain-Charakters kannst du aber Esperanto jederzeit, wie man im Open-Source-Jargon sagt, forken, um daraus Deine eigene Plansprache zu bauen.
Ok, das kann man aber prinzipiell mit so ziemlich jeder Sprache, auch Volapük kann ich forken, wenns mir Spaß macht. (Bei Klingonisch gibts glaub ich tatsächlich urheberrechtliche Beschränkungen.) Da sehe ich daher kein wirkliches Alleinstellungsmerkmal von Esperanto.

Aber lassen wirs gut sein, Rudolf F. hat schon Recht. :)
 
mschmitt
Loĝlando: Germanujo
Mesaĝoj: 88


2012-08-10 10:02:02 Respondi / Raporti rubmesaĝon
darkweasel skribis:

Ok, das kann man aber prinzipiell mit so ziemlich jeder Sprache, auch Volapük kann ich forken, wenns mir Spaß macht. (Bei Klingonisch gibts glaub ich tatsächlich urheberrechtliche Beschränkungen.) Da sehe ich daher kein wirkliches Alleinstellungsmerkmal von Esperanto.

Aber lassen wirs gut sein, Rudolf F. hat schon Recht. :)
Nur noch soviel: Volapük kannst Du *heute* nehmen und anpassen, weil Schleyer schon ausreichend lange tot ist. Noch bis zum Jahr 1982 wäre das eine Urheberrechtsverletzung gewesen.

Ich könnte jetzt noch einen Vergleich zum BSD-Krieg konstruieren, und wie Linux damals in genau dem richtigen Moment aufgetaucht ist, um groß zu werden, aber das ginge an dieser Stelle wirklich zu weit. ;-)
 
Hermann
Loĝlando: Germanujo
Mesaĝoj: 1272


2012-08-13 14:46:29 Respondi / Raporti rubmesaĝon
Im Kika gab es eine Sendung über Esperanto: "Eine Sprache für alle wäre toll"
Hier gibt es einen ausführlichen Bericht über die Sendung und eine Liste der Wiederholungstermine.
http://programm.ard.de/TV/kika/erde-an-zukunft/eid_280088261473730?list=now
 
Hermann
Loĝlando: Germanujo
Mesaĝoj: 1272


2012-08-14 16:23:28 Respondi / Raporti rubmesaĝon
Während des Eisenbahnerkongresses in Herzberg wurde der Bahnhofsvorplatz in Esperantoplatz umbenannt. Hier ein kurzer Zeitungsbericht darüber.

Unter DEWEZET.de finden wir:
"Mit einer Sprache um die Welt", ein Bericht über die Esperantogruppe Hameln.
Hier ein Link zu einer Kopie des Original-Zeitungsartikels.
 
Hermann
Loĝlando: Germanujo
Mesaĝoj: 1272


2012-08-15 14:53:57 Respondi / Raporti rubmesaĝon
Südkurier
Trixini gründet in Zagreb eine Esperantogruppe.
 
Hermann
Loĝlando: Germanujo
Mesaĝoj: 1272


2012-08-16 13:42:05 Respondi / Raporti rubmesaĝon
Gut gemeint, aber zum Schmunzeln:
Datafino GmbH
 
Hermann
Loĝlando: Germanujo
Mesaĝoj: 1272


2012-08-19 12:36:19 Respondi / Raporti rubmesaĝon
Südkurier

So funktionierte die Kunstsprache Volapük
 
Hermann
Loĝlando: Germanujo
Mesaĝoj: 1272


2012-08-20 11:47:13 Respondi / Raporti rubmesaĝon
Badische Zeitung

über Volapük als Vorläufer von Esperanto:
"Sumolsöd stäni blodäla – alles klar?"

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